Rezepte

Alle Rezepte stammen aus meiner Alltagsküche und sind meist traditionelle Gerichte, aber desöfteren wandel ich sie auch ab und mache meine eigene Rezeptur daraus. Denn gerade beim Kochen gibt es keine Grenzen und man hat alle Freiheit dieser Welt. Ich koche eigentlich nie nach Rezept. Immer wenn ich etwas neues im Restaurant oder bei Freunden esse, koche ich es nach, so wie ich mir vorstelle, das es gemacht wurde. Klappt es nicht beim erstenmal, so suche ich den Fehler und beim nächstenmal mache ich es dann besser; solange bis es perfekt schmeckt. Nur so lerne ich mit dem Produkt und der Zubereitung umzugehen und dieses Wissen kommt mir dann bei anderen Gerichten oft zugute. Das kann einem kein Rezept vermitteln. Denn diese sind immer nur die Basis und die Erfahrung bringt das Ergebnis.

Produkte

Alle Produkte sollten natürlich frisch und weitgehend aus der Region sein. Sollten sie das ein oder andere Produkt bei ihnen nicht bekommen, so wandeln sie das Rezept einfach ab und verwenden regionale .

 

 

  • In Einzelfällen wie Fisch kann
  • man auch auf Tiefkühlware zurückgreifen, dann aber auf eine gute Qualität achten.
  • Dasselbe gilt bei Tomaten aus der Dose. Hier aber bitte nur die ganzen Tomaten verwenden und nicht die Sosse in denen sie eingelegt sind.
  • Olivenöl nur "Oli d'oliva virgen extra" verwenden.
  • Weisswein zum kochen sollte ein trockener sein.
  • Bei Salaten am besten nur das gute Innere des Römersalats verwenden. Oder Endiviensalat im Winter. Auf Eisbergsalat am besten verzichten.
  • Fleisch und Geflügel am besten beim Metzger kaufen. Industrieware aus dem Supermarkt ist oft trocken oder zäh und man weiss nicht, wo es herkommt. 
  • Dasselbe gilt für Obst und Gemüse, falls man einen Bauern mit Hofverkauf in der Nähe hat. Das ist zwar immer noch keine Garantie für ein Bioprodukt, aber man kann davon ausgehen, das er seine Produkte auch selber essen will und aus dem Grund darauf achtet, dass er die Zugabe von Chemie begrenzt einsetzt.

Als erstes  gebe ich ein paar Basisrezepte, die in der Katalanischen Küche desöfteren vorkommen. So muss ich sie nicht jedesmal neu beschreiben und werde immer auf diese Grundrezepte verweisen.

Salsa de tomàquet

Tomatensosse

  • eine halbe Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein halbes Glas Weisswein
  • eine grosse Dose ganze Tomaten
  • im Sommer 1kg reife Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Esslöffel Oregano

Foto:google

 

Zwiebel klein schneiden und in einen Topf geben. Soviel Olivenöl hinzugeben, so das die Zwiebeln in diesem schwimmen. Dann auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln ganz glasig werden. Mittendrin den Knoblauch hinzugeben. Darauf achten, das die Zwiebeln nicht braun werden, was bei einem Gasherd schon mal vorkommen kann, da desöfteren auch die kleinste Flamme zu gross sein kann; in diesem Fall öfter umrühren. Flamme erhöhen und mit dem Weisswein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die klein geschnittenen Tomaten hinzugeben frische Tomaten kurz in Wasser aufkochen bis die Haut reisst und diese mit den harten Stellen entfernen; bei Dosentomaten auch die harten Stellen entfernen und sobald es anfängt zu kochen wieder auf die kleinste Flamme runterdrehen, Deckel drauf und ca. eine halbe Stunde köcheln lassen. Gewürze zugeben und fertig.

TIP: Für eine Bolognese müsst ihr nur die entsprechende Menge Gehacktes würzen und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten und dabei ständig mit einer Gabel das Fleisch zerdrücken, solange bis die typische, bröcklige Bolognesestruktur entstanden ist. Das ganze in die Tomatensosse geben und fertig. Das ganze über ein paar Spaghetti geben, frischen Parmesan drüber geben und fertig ist ein tolles Mittagessen.


Sofregit de ceba

Basis aus Zwiebel und Olivenöl (3 Pers.)

  • eine grosse Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein halbes Glas Weisswein

Zwiebel klein schneiden und in einen Topf geben. Soviel Olivenöl hinzugeben, so das die Zwiebeln in diesem schwimmen. Dann auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln ganz glasig werden. Mittendrin den Knoblauch hinzugeben. Darauf achten, das die Zwiebeln nicht braun werden, was bei einem Gasherd schon mal vorkommen kann, da desöfteren auch die kleinste Flamme zu gross sein kann; in diesem Fall öfter umrühren. Flamme erhöhen und mit dem Weisswein ablöschen und kurz aufkochen lassen.


Allioli

Basis aus Knoblauch und Olivenöl

  • 1 Bioei
  • 1/2 bis 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Olivenöl

Foto:google


Alle Zutaten ausser dem Öl in einen Mixer geben. Unter ständiger, langsamer Zugabe des Olivenöls kontinuierlich den Mixer bedienen, bis die Masse eine cremige Konsistenz hat.

Ohne Zugabe des Knoblauchs erhält man so auch eine schöne Mayonnaise.

 

Da hier mit Frischei gearbeitet wird, die Masse nicht länger wie 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.


Caldo de verdures

einfache Gemüsebrühe

  • Lauch, Porre, Möhren, Kohl, 
  • Petersilienwurzel, Sellerie
  • Kartoffel

Foto: google


Alles gut waschen, in grobe Stücke schneiden und in einen grossen Topf geben. Mineralwasser oder je nach Qualität Leitungswasser hinzugeben und bei zugedecktem Topf 1 bis 1,5 Stunden köcheln lassen und durch ein Sieb in einen anderen Behälter abgiessen. Die Menge des Wassers bekommt ihr schnell raus; ist die Suppe zu wässrig, das nächste Mal weniger Wasser nehmen oder reduzieren lassen, bis der Geschmack sich intensiviert.

TIP : Um der Brühe einen intensiven Geschmack zu geben, immer den Kohl dazugeben. Am besten man kocht eine grosse Menge in einem grossen Topf und friert die Brühe portionsweise ein. So hat man immer etwas zur Hand um Sossen, Paella oder auch Eintöpfen einen volleren Geschmack zu geben.


Caldo amb pasta i pilotes

Gemüsebrühe mit Nudeln und Fleischbällchen

  • Gemüsebrühe (siehe oben)
  • Gehacktes vom Rind
  • Nudeln z.B. Muschelnudeln

Gemüsebrühe aufkochen lassen, die Pasta und die aus dem mit Salz und Pfeffer gewürztem und zu kleinen Bällchen geformtem Gehacktes hinzugeben und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Als Vorspeise oder im Winter abends als Aufwärmung von innen gut geeignet.


Escalivada

Gemüse im Backofen

  • 1 grosse Auvergine
  • 1 grosse rote Paprika
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 Knoblauchknolle (optional)

Foto: Google


Die Zwiebel mit Schale kreuzweise einschneiden, die Knoblauchknolle in der Mitte teilen, alles andere ganz lassen, mit Olivenöl einreiben und in einer feuerfesten, offenen Form in den Backofen geben. Bei 200 grad solange im Ofen lassen bis die Haut der Paprika ruhig schwarz ist und Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, die Schale der Paprika, der Zwiebel und der Auvergine entfernen und mit Olivenöl und groben Salz zu gegrilltem Fleisch reichen.

TIP :  Man kann noch 2 Kartoffel mit in den Backofen geben und mit diesen zusammen als vegetarisches Gericht anrichten.

          Oder was auch sehr lecker ist; die Escalivada auf ein Baguett geben, ein paar Anxoves und schwarze Oliven auflegen und mit etwas Olivenöl zum Abendessen reichen.


Samfaina

Pfannengemüse

  • 1 grosse Auvergine
  • 1 grosse rote Paprika
  • 1 grosse Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 grosse Zucchini
  • reichlich Olivenöl
  • Weisswein
  • Porto
  • Optional:
  • 1 grüne Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • Champignons

Foto: google


Die Auvergine, Paprika, Zwiebel und Zuccchini gleichgross schneiden; ob in Stäbchen, Würfel oder Scheiben spielt dabei keine Rolle.

Den Knoblauch halbieren und die Champignons vierteln. Alles in eine tiefe Pfanne oder Wok mit genug Olivenöl geben und bei grosser Pfanne unter oftmaligem Umrühren so gar werden lassen, das alles noch etwas Biss hat. Mit Salz, Pfeffer, und wer es mag wie ich, mit gemahlenem Kümmel würzen und fertig ist eine schmackhafte Beilage für Fleisch aber auch für Fisch oder Geflügel.

TIP: Wer etwas Sosse dabei haben möchte; einfach mit etwas Weisswein und/oder Porto ablöschen und gegebenenfalls etwas reduzieren.


Pa amb tomàquet

Brot mit Tomate

  • 1 Baguette
  • reife Tomate
  • Olivenöl
  • Salz

Baguette in Scheiben schneiden, evtl. leicht anrösten, mit einer halben Tomate einreiben, mit etwas Salz bestreuen und zuletzt mit Olivenöl betreufeln.

Dieses typische Katalanische Brot kann man zu jeder Gelegenheit reichen oder als Abendbrot mit Wurst, Käse oder Escalivada belegen.


Patatas fregides

"Pommes"

  • festkochende Kartoffel
  • Sonnenblumenöl
  • Salz

Die rohen Kartoffel schälen und in die typischen Streifen schneiden. Reichlich Sonnenblumenöl in eine tiefe Pfanne geben und die Flamme auf max. stellen. Dabei 1 Pommes ins kalte Öl legen. Fängt diese an zu brutzeln, den Rest hineingeben und unter mehrmaligem wenden goldbraun werden lassen. Dann die Pommes in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Das Öl für's nächste mal aufbewahren.

Man kann auch die Kartoffel in grosse dicke Streifen schneiden, ins heisse Öl geben und sofort die Hitze runter auf mittlere Stufe drehen und leicht köcheln lassen, bis sie weich sind. Dann nochmal die Hitze auf max. drehen und die Pommes goldbraun werden lassen. Abtropfen lassen und salzen.


Amanida Catalana

Katalanischer Salat

  • grüner Salat
  • Tomate 
  • Gurke
  • Paprika
  • Zwiebel
  • Oliven
  • Spargel
  • gekochtes Ei
  • regionale Wurstwaren und Schinken etc.
  • regionaler Käse

Aus den oben genannten Zutaten einen schönen gemischten Salat auf der Hälfte einer grossen Salatplatte anrichten. Auf der anderen Hälfte verschiedene regionale Wurst und Käsesorten anrichten. Wenn man bekommt, natürlich auch spanische Xoriço und Serranoschinken. Das ganze mit reichlich Olivenöl und etwas Balsamicoessig und Salz anrichten und mit Pa amb tomaquet (siehe oben) servieren.


Llenties amb xoriço

Linsen mit Xoriço (spanische Wurst)

  • 1 Glas Linsen
  • 1 Porre
  • 2 Möhren
  • Stangen- oder Knollensellerie
  • 1 grosse Kartoffel
  • Sofregit (siehe oben)
  • Weisswein
  • Xoriço oder regional typische Eintopfeinlage
  • gut schmeckt es auch mit Gehacktesbällchen

Einen Sofregit (siehe oben) vorbereiten und mit Weisswein ablöschen. Den in Scheiben geschnittenen Porre sowie die in kleine Würfel geschnittenen Möhren, Kartoffeln und Sellerie hinzugeben. Die Linsen in ein Sieb geben und abwaschen. Ebenfalls hinzugeben und mit Mineralwasser abdecken. Die Fleischeinlage oben aufgeben und auf kleiner Hitze köcheln bis alles weich ist; vor allem auf die Möhren achten. Dies kann ungefähr 34 Minuten dauern. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel (optional) würzen. Darauf achten, dass es nicht die Konsistenz einer Suppe hat, sondern etwas dichter ist. Falls es mal zu wässrig ist etwas reduzieren lassen und/oder 1 Suppenkelle voll in einen Mixer geben, zerkleinern und wieder dazugeben. Dadurch wird die Suppe dichter und auch schmackhafter. Deswegen erst am Ende richtig würzen.


Cigrons amb espinacs i bacallà

Kichererbsen mit Spinat und Kabeljau

  • 1 Glas Kichererbsen
  • Spinat, frisch oder gefroren (ganze Blätter !)
  • Sofregit (siehe oben)
  • Weisswein
  • Kabeljau, frisch oder gefroren
  • Salz, Pfeffer, (gemahlener Kümmel)

Das Sofregit vorbereiten und mit Weisswein ablöschen. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und abwaschen. Zu dem Sofregit geben und mit Mineralwasser bedecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Spinat und den in kleinere Stücke geschnittenen Kabeljau hinzugeben und weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kichererbsen schön weich sind. Würzen und fertig ist ein einfaches, aber schmackhaftes und vor allem nährstoffreiches Gericht.


Sèpia o Calamars

Sepia oder Calamars

  • 2 Sepia oder je nach Grösse 4-6 Calamars (wenn ihr es bekommt natürlich frische, aber es gehen auch gefrorene.
  • Olivenöl
  • Salz
  • Knoblauch
  • Petersilie

Die frischen Sepia oder Calamars gut waschen und von der dunklen Haus befreien. Die gefrorenen auftauen. Dann so einschneiden, das sie relativ flach auf der Grillpfanne liegen. Solange braten bis die Ränder schön brau sind (siehe Bild) und leicht salzen.

Zwischenzeitlich den Knoblauch und die Petersilie sehr klein hacken und in eine kleine Schüssel geben und mit Olivenöl abdecken. Die Calamars auf einen Teller geben, das vorbereitete Öl darüber geben und mit einer halben Zitrone anrichten.

Dazu passt Brot mit Tomate oder Patatas fregits (siehe oben).


Paella de marisc

Paella mit Fisch

  • 1 Sepia oder fertige gefrorene Ringe
  • Gambas
  • Miesmuscheln
  • 2 Kaffeetassen Rundkornreis
  • Sofregit (siehe oben)
  • mind. 1 Liter Fischbrühe
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Eine gute Paella machen ist nicht leicht, aber wenn ihr euch an folgenden Anweisungen haltet, bekommt ihr es hin. Wichtig ist erstens ein gutes Sofregit, eine gute Fischbrühe und viel Zeit. Und am allerwichtigsten ist: vergesst alle Rezepte, die ihr auf deutschen Kochseiten findet.

Eine Fischbrühe macht ihr wie folgt: Gebt alle Zutaten wie bei der Gemüsebrühe in einen Topf und schaut euch im Fischgeschäft (wenn es bei euch sowas noch gibt) oder im Supermarkt nach preiswerten Fisch um oder sucht etwas gefrorenes für eine Brühe. Das gebt ihr dann zu dem Gemüse und giesst es mit Mineralwasser auf und lasst es ca. 1 bis 1,5 Sttunden köcheln (am besten am Tag vorher schon vorbereiten) , so das am Ende ca. mindestens 1 Liter Brühe dabei rauskommt. 

Wenn ihr das habt kann es losgehen. Bereitet in einer hohen Pfanne das Sofregit vor und bewahrt es in einer Schüssel auf. Gebt wieder etwas Öl in die Pfanne und gebt die kleingeschnittenen Sepiastücke hinein und lasst sie kurz anbraten. Diese auch wieder seperat aufbewahren und die Gambas mit etwas Öl in dieselbe Pfanne geben und braten bis sie ihre rote Farbe angenommen haben. Diese auch separat aufbewahren und mit etwas Öl den Reis in die Pfanne tun und unter ständigem rühren mit anbraten lassen, bis er eine schöne goldbraune Farbe hat (und dies alles mit viel Zeit und bei nicht zu hoher Temperatur) und erstmal 1-2 Schöpflöffel Brühe hinzugeben und aufkochen lassen. Die Zwiebel und die Sepiastücke hinzugeben. Jetzt bei mittlerer Hitze weiterköcheln lassen und immer wieder Brühe hinzugeben, so das der Reis immer bedeckt ist. Immer wieder probieren, wie weit der Reis ist. Wenn er fast gut ist mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Muscheln und die Gambas hinzugeben und jetzt die Flüssigkeit reduzieren lassen, bis nur noch ein Rest am Pfannenboden übrigbleibt. Jetzt sollte der Reis am punkt sein. Den Backofen auf 180º aufheizen und die Paella 5 Minuten auf mittlerer Stufe fertig garen lassen. Jetzt sollten auch die Muscheln aufgegangen sein und es kann serviert werden. Ein guter spanischer und sehr kalter Weisswein sollte jetzt nicht fehlen. Bon profit !

 

Anstatt dem Fisch könnt ihr auch verschiedene Fleischsorten wie Hähnchen, Kaninchen und Schweinerippe in kleine Stücke schneiden und genauso vorbereiten wie oben; dann allerdings nur eine Gemüsebrühe verwenden.

 


Fideuà

Nudelpfanne mit Fisch

  • 1 Sepia oder fertige gefrorene Ringe
  • 1 kleines Fischfilet (was ihr grade bekommt)
  • Gambas
  • 250 g kurze Bandnudeln
  • Sofregit (siehe oben)
  • mind. 1 Liter Fischbrühe
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Die Fideus werden bis auf ein paar kleine Abweichungen genauso wie die Paella zubereitet.

 

Die Nudeln werden genauso wie der Reis auch mit angebraten, bis sie leicht braun sind.

Das Fischfilet wird kurz vor Ende mit in die Nudeln gelegt und muss nur ein paar Minuten mit durchziehen.                       

Hierzu reicht man ein kräftiges AlliOli.


Suquet de lluç

Seehecht in Tomatensud

  • 2-4 Scheiben Seehecht
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tasse Weisswein
  • 1 Schuss Porto
  • Gemüsebrühe
  • 6-8 Tomaten oder 1 Dose geschälte ganze Tomaten
  • 4-6 Mandeln
  • Kartoffel
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Foto: Google


Zuerst das Sofregit vorbereiten (siehe oben) und mit dem Weisswein, einem Schuss Porto und etwas Gemüsebrühe ablöschen. Die enthäuteten Tomaten sehr klein schneiden, mit einer Gabel zerdrücken und dabei die harten Stellen entfernen. Den Knoblauch in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit ganz wenig Olivenöl dunkelbraun braten. Diese mit den Mandeln in einen Mörser geben und zu einer Paste zerdrücken. Zu der Sosse geben und das ganze solange köcheln, bis man eine gute Konsistenz bekommen hat. In den letzten Minuten den gewürzten Fisch und einige in Scheiben geschnittene gekochte Kartoffel hinzugeben. Den Fisch einmal wenden und ziehen lassen.


Suquet de peix

Fischtopf im Tomatensud

  • Seehecht
  • Seeteufel
  • Escamarlans oder grosse Gambas
  • Muscheln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tasse Weisswein
  • 1 Schuss Porto
  • Gemüsebrühe
  • 6-8 Tomaten oder 1 Dose geschälte ganze Tomaten
  • 4-6 Mandeln
  • Kartoffel
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Dieses ist eigentlich ein sehr altes und rustikales Gericht, welches die Fischer früher auf dem Meer zubereitet haben. Von daher kann man alles an Fisch nehmen, welcher frisch zu bekommen ist.

Zuerst das Sofregit vorbereiten (siehe oben) und mit dem Weisswein, einem Schuss Porto und etwas Fischbrühe ablöschen. Die enthäuteten Tomaten sehr klein schneiden, mit einer Gabel zerdrücken und dabei die harten Stellen entfernen. Den Knoblauch in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit ganz wenig Olivenöl dunkelbraun braten. Diese mit den Mandeln in einen Mörser geben und zu einer Paste zerdrücken. Zu der Sosse geben und das ganze solange köcheln, bis man eine gute Konsistenz bekommen hat. In der Zwischenzeit die Gambas und den restlichen Fisch und die Muscheln in einer Pfanne kurz scharf anbraten und mit etwas Fischbrühe ablöschen. Nach kurzem Aufkochen alles zu der Sosse geben, ein paar gekochte, in Scheiben geschnittene Kartoffel mit hinzufügen und alles etwas ziehen lassen.


Pèsols amb sèpia

Erbsen mit Sepia (2 personen)

  • 1 Sepia oder fertige gefrorene Ringe
  • Sofregit (siehe oben)
  • 250g Erbsen (gefrorene)
  • 2Möhren
  • 2 Tomaten
  • Weisswein
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Die Sepia in kleine Stücke schneiden. Die Möhren und die Tomaten ebenfalls.

Das Sofregit in einer tiefen Pfanne vorbereiten und am Schluss die Sepia mit hinzugeben und kurz mitbraten lassen. Dann mit Weisswein ablöschen. Die Tomaten, die Erbsen und die Möhren hinzugeben. Mit etwas Brühe oder Wasser aufgiessen, so das alles so eben bedeckt ist. Deckel drauf und langsam köcheln lassen bis alles gar ist. Salzen/pfeffern und mit Baguette servieren.


Vedella amb bolets

Rindfleisch mit Pilzen

  • 500g Rindfleisch in Würfel geschnitten
  • 2 Tomaten
  • 1 grosse Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1/4 rote Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • Frische Pfifferlinge, Champignons oder im Glas eingelegte Pilze
  • 1/4 Rotwein
  • Porto
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, pikant
  • Kreuzkümmel, gemahlen
  • Mehl

Das Rindfleisch in einen Topf mit heissem Olivenöl geben und von allen Seiten anbraten. Zwischendurch mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit dem Rotwein und einem Schuss Porto ablöschen. Die Möhren in Scheiben schneiden und mit den in grobe Stücke geschnittenen Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Knoblauch hinzugeben und vermischen. Das ganze je nach Fleischqualität 1,5 bis 2 Std. köcheln lassen. Das Fleisch sollte sich ganz einfach mit einer Gabel teilen lassen und sehr weich sein. Einfach mal nach 1,5 Std. testen. Wenn zwischendurch Flüssigkeit fehlt, einfach etwas Mineralwasser hinzugeben. Dann die Sosse mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und dem Kreuzkümmel abschmecken. Etwas Mehl in kaltes Wasser geben, gut durchrühren und langsam hinzugeben und aufkochen lassen, bis die Sosse eine schöne Struktur hat.

Dazu passen gekochte Kartoffel, Reis oder auch Nudeln.


Mandonguillas a la jardinera

Hackbällchen mit Gemüse

  • 400g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Petersilie
  • 1 grosse Kartoffel
  • 2 Möhren
  • Erbsen (tiefgekühlt)
  • Tomaten oder 1 Dose ganze geschälte
  • Olivenöl
  • Weisswein

Das Sofregit (siehe oben) in einer Kasserole vorbereiten und mit Weisswein ablöschen. Die geschälten und zerkleinerten Tomaten zugeben. Währenddessen die zu kleinen Würfeln geschnittenen Kartoffel und Möhren gemeinsam mit den Erbsen in Salzwasser vorkochen. 

Das Gehacktes mit der sehr klein geschnittenen Zwiebel und Petersilie, sowie dem Ei und Salz/Pfeffer vermengen und zu kleinen Bällchen Formen. Kurz durch etwas Mehl ziehen und in Olivenöl in einer Pfanne vorbraten. Dann zusammen mit dem Bratöl zu der Sosse geben. Die fast fertig gekochten Möhren etc. ebenfalls dazugeben und weiter köcheln lassen, bis alles gar ist und die Sosse eine schöne, nicht wässerige Konsistenz hat. Die Sosse mit Salz/Pfeffer und evtl. etwas Kreuzkümmel und Cheyennepfeffer abschmecken.

Für die Hackbällchen nehme ich nur Rinderhack ohne Schweinehack und ohne Zusatz von Paniermehl oder Brot. Dadurch werden sie etwas fester und bei sehr magerem Fleisch evtl. auch etwas trocken. Ich mag den Geschmack lieber pur, aber es ist natürlich jedem vorbehalten wie er es macht. Das verfälscht das Gericht in keiner Weise.


Pollastre al ajillo

Hähnchen mit Knoblauchsosse

  • 1 Hähnchen in 8 Teile geschnitten
  • 1 grosse Zwiebel
  • 4 Kartoffel
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 Möhre
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 kleine Chilischoten oder Piri-Piri
  • Olivenöl
  • Weisswein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, pikant

Den Boden einer feuerfesten Form mit Olivenöl beträufeln. Die Kartoffel in Scheiben schneiden und in 2 Lagen in der Form auslegen. Salzen.  Darauf die mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzten Hähnchenstücke auslegen. In den Zwischenräume die in Ringe geschnittene Zwiebel einlegen. Die in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen und die Chilischoten gut verteilen. Alles nochmal mit Olivenöl beträufeln und bei 180º auf mittlerer Schiene ca. 45 Min. in den Backofen geben. Zwischendurch das Hähnchen mit ca. 1/4 Weisswein übergiessen. 

Anstatt Chilischoten kann man das Piri-Piri Öl nehmen. Ca. 2 Esslöffel. 


Espinacs a la catalana

Spinat auf katalanische art

  • 1 Paket gefrorener Spinat (ganze Blätter !)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosinen
  • Pinienkerne

 

Foto: google


Den Spinat mit etwas Wasser in einem Topf auftauen und kurz kochen lassen. Dann durch ein Sieb giessen, einen Teller auflegen und beschweren bis der Spinat frei von Wasser ist. Dann in eine Schüssel geben, Olivenöl und Rosinen hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut mischen. Auf einem Teller anrichten und die vorher gerösteten Pinienkerne drüberstreuen. 

Man kann den Spinat auch mit etwas Käse (Emmentaler oder Ziegenkäse) kurz in der Microwelle gratinieren.


Crema catalana

Katalanische Creme

  • 1 Liter Milch
  • 8 Eigelbe
  • 8 Esslöffel Zucker
  • 1 gehäuften Esslöffel Maisstärke (Maizena)
  • 1 Stück Schale einer Zitrone
  • 1 Stange Zimt
  • 10 Keramikschälchen

Foto: google


Den Zucker mit 800ml Milch vermengen. Die Zitronenschale und die Zimtstange dazugeben und aufkochen lassen. Inzwischen die Eidotter schaumig rühren und die kochende Milch langsam bei ständigem rühren hinzugeben. Die Maisstärke mit der restlichen Milch anrühren und durch ein Sieb dazugeben. Dann das ganze  durch ein Sieb in den Topf zurückgebengeben.

Dann das ganze auf mittlerer Flamme unter ständigem rühren nochmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.

Die Masse in die Keramikschalen geben und auf Zimmertemperatur runterkühlen lassen, oder in den Kühlschrank geben. Vor dem servieren mit Zucker bestreuen und am besten mit einem kleinen Bunsenbrenner karamelisieren. Oder im Backofen mit Grill auf die oberste Schiene stellen.

Mir schmeckt es aber ohne den karamelisierten Zucker am besten. Je nach Geschmack.